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Gesundheit & Krankheit

Pflege

Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres pflegerischen Handelns, welches auf den psychosozialen Aspekten von Fr. Prof. Monika Krohwinkel basiert.

Die Würde des Menschen steht bei allen betreuenden und pflegerischen Handlungen im Vordergrund, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Alter, sozialer Stellung, ethnischer Zugehörigkeit, kulturellen Hintergrund und Glauben.
Die ganzheitliche Pflege und Betreuung wird von uns gemeinsam mit dem Betreuten nach den 13 Aktivitäten des täglichen Lebens gestaltet, individuell geplant, wirtschaftlich effektiv durchgeführt, evaluiert und durch eine angemessene Dokumentation unterstützt.
Ziel unserer ganzheitlichen Pflege und Betreuung ist es die individuelle Selbständigkeit im häuslichen Bereich zu fördern, zu erhalten oder wieder herzustellen und den Menschen zu begleiten. Prävention und Prophylaxe stehen im Zentrum pflegerischer Betreuung.
Die optimale Kooperation mit unseren Betreuten und deren Angehörigen, den im Gesundheitswesen tätigen Berufsgruppen sowie allen anderen am Pflegeprozess beteiligten Partnern, behandeln wir als zwingende Voraussetzung unserer erfolgreichen Tätigkeit.
Durch interne und externe Fort- und Weiterbildung und Einbeziehung neuester pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse, fördern wir die individuellen beruflichen Kompetenzen unserer Mitarbeiterinnen.

Bedürfnismodell der Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens

Wir halten uns an das bedürfnisorientierte Pflegemodell nach Krohwinkel mit ihren 13 AEDL (Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des täglichen Lebens). Monika Krohwinkels Modell der Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens zählt zu den so genannten Bedürfnismodellen. Die Bedürfnisse / Gewohnheiten, Fähigkeiten / Ressourcen und die Probleme, Ursachen und Symptome werden in folgende 13 Bereiche gegliedert: 12 Aktivitäten des Lebens und zusätzlich die existentiellen Erfahrungen des Lebens.

1. Kommunizieren

Wir fördern die Beziehung und unterstützen die Kommunikation. Die Bewusstseinslage, die Orientierung in Bezug auf die Personen, Zeit und Raum, das Erinnerungs- und Konzentrationsvermögen gehören laut Krohwinkel ebenso dazu, wie die Fähigkeit, sich mündlich und schriftlich mitzuteilen. Auch Mimik und Gestik, Ausdruck von Gefühlen und das Wahrnehmungsvermögen in Bezug auf das Hören, Sehen und Gesichtsfeld, Lesen usw. fallen in den Bereich des Kommunizierens, weiterhin das Verstehen und Erkennen verbaler und schriftlicher Informationen. Desgleichen wird die Fähigkeit, Wärme und Kälte zu empfinden und Schmerz auszudrücken, nach Krohwinkel hier eingeordnet. Außerdem müssen die Pflegenden bei diesem Aufgabenbereich überlegen, welche Hilfsmittel sie zur Unterstützung der Klienten benötigen.

2. Sich bewegen

Wir geben Hilfe und Unterstützung zur der allgemeinen Beweglichkeit, z.B. beim Gehen, Sitzen, beim Aufstehen und beim Lagewechsel. Es gilt der Grundsatz der aktivierenden Pflege. Klienten, die nur zeitweise das Bett verlassen können, werden dazu angeregt, auch nur für kurze Zeit aufzustehen. Wir achten darauf, dass sich niemand selbst- oder fremdgefährdet. Durch prophylaktische Maßnahmen beugen wir Dekubitus, Kontrakturen, Pneumonie, Obstipation vor. Wir setzen Rollstuhl, Gehhilfen sinnvoll ein.

3. Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten

Wir fördern die Atemtätigkeit, Kreislauf und Wärmeregulation. Wir achten auf Atemverhalten, Husten, Atemstörungen und Infekte. Bei Auffälligkeiten oder Veränderungen werden RR, Puls und Temperatur kontrolliert. Alle Beobachtungen werden dokumentiert, in die Pflegeplanung einbezogen und die entsprechenden Pflegemaßnahmen durchgeführt.

4. Sich pflegen

Wir geben Unterstützung beim Waschen, Duschen, Baden, bei der Mundpflege, Nagelpflege, beim Rasieren und Frisieren. Die individuelle Körperpflege wird unterstützt und gefördert. Dabei achten wir auf den Zustand der Haut. Die allgemeine Pflege soll so selbstständig wie möglich durchgeführt werden. Besondere Beobachtungen schenken wir Hautschäden (Rötung, Blasenbildungen, Allergien, Infektionen). Entsprechende Maßnahmen erfolgen nach den jeweils festgelegten Standards. Die Intimpflege erfolgt unter Berücksichtigung des Schamgefühls.

5. Essen und trinken

Wir achten auf die individuellen Bedürfnisse und Gewohnheiten des Klienten. Wir achten auf ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Bei pflegebedürftigen Klienten prüfen und beachten wir die Art der Nahrungsaufnahme (passierte Kost, spezielle Diätformen) und achten darauf, ob die Speisen vertragen werden. Wir setzen Hilfsmittel gezielt ein (Zahnprothese, Hilfsmittel für den Haushalt). Wir achten auf die Mundpflege, saubere Kleidung und Hände.

6. Ausscheiden

Wir achten darauf und fördern die Kontinenz durch gezieltes Kontinenz-Training. Bei individuellen Inkontinenzproblemen werden Pflegehilfsmittel gegeben. Bei der Urinausscheidung werden Menge, Geruch, Farbe, Harnverhalten und Anzeichen von Harnwegsinfektionen neben der Frage der Inkontinenz beobachtet. Bei der Stuhlausscheidung beobachten wir Menge, Häufigkeit und Inkontinenz sowie Obstipation oder Diarrhö. Alle Beobachtungen werden dokumentiert, in die Pflegeplanung einbezogen und die entsprechenden Pflegemaßnahmen durchgeführt.

7. Sich kleiden

Wir unterstützen den Klienten beim An- und Auskleiden. Die persönliche Kleiderordnung wird berücksichtigt.

8. Ruhen und schlafen

Wir unterstützen die individuellen Schlaf- und Ruhebedürfnisse. Wir beobachten und dokumentieren Störungen des Wach- und Schlafrhythmus, beziehen dies in die Pflegeplanung mit ein und die entsprechenden Pflegemaßnahmen werden durchgeführt.

9. Sich beschäftigen

Um diesen Lebensbereich sinnvoll zu gestalten, werden verschiedene Beschäftigungen angeboten. Grundsätzlich gilt, dass wir die Klienten nicht nur beschäftigen wollen, sondern jeder Einzelne selbst bestimmend eine Aufgabe findet, die Sinn für ihn macht.

10. Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten

Wir achten darauf, dass Klienten ungestört ihre Sexualität (Zärtlichkeit, Berührungen, Zuneigung) in ihrem häuslichen Umfeld ausleben können. Wir achten darauf, dass das Schamgefühl beachtet wird, z.B. beim Baden und Waschen. Ebenso berücksichtigen wir, wenn sich ein Klient oder eine Klientin nicht von einem Pfleger oder einer Pflegerin waschen lassen möchte oder umgekehrt.

11. Für eine sichere und förderliche Umgebung sorgen

Wir achten darauf, dass die Klienten keinen Risiken ausgesetzt sind. Wir setzen Hilfsmittel zur Unterstützung der Sicherheit ein und fördern und unterstützen die Beweglichkeit (laufen, aufstehen aus dem Bett, lagern), damit kein Dekubitus, keine Pneumonie und keine Kontrakturen entstehen können.

12. Soziale Bereiche des Lebens sichern

Durch Veranstaltungen kultureller Art und geselliger Natur, fördern wir den sozialen Kontakten nach außen und innen. Kontakte zu Angehörigen, Freunden und Bekannten werden von uns unterstützt, wenn der Klient dies wünscht. Wir unterstützen Kontakte. Gleichzeitig  respektieren wir aber, wenn sich jemand zurückziehen möchte.

13. Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen

Wir unterstützen unsere Klienten in schwierigen Situationen, wenn es um schwere Entscheidungen, Angst, Verlust, Krankheit, Sterben und Erlebnisse geht. Grundlage dafür ist die Biographie des Klienten. Wir unterstützen die noch vorhandenen Fähigkeiten, Hobbys, Kenntnisse ebenso wie lieb gewonnene wichtige Rituale.

Wir freuen uns darauf Sie kennen zu lernen

 

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